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Rotes Kreuz hilft bei Überflutungen in Osteuropa
Spendenaufruf für die Betroffenen
Viele hundert Rotkreuzhelfer versorgen die Opfer der durch Regen und Schneeschmelze verursachten Hochwasser in Rumänien, Serbien-Montenegro und Georgien. Menschen kamen bereits ums Leben, viele tausend Häuser wurden zerstört und unzählige Familien obdachlos. Zur Zeit verteilen freiwillige Rotkreuzhelfer an die betroffenen Menschen Wolldecken, Matratzen und Schlauchboote. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bittet um Unterstützung durch Spenden für die Opfer.
„Durch die Hochwasser von Oder und Elbe hat Deutschland selbst große Erfahrungen bei der Nothilfe und dem Wiederaufbau nach Überflutungen gesammelt“, sagt Dr. Johannes Richert, Leiter des Bereichs nationale Hilfsgesellschaften. „Wir stehen bereit, unsere Schwestergesellschaftten mit Fachwissen und Material beim Kampf gegen die Wassermassen zu unterstützen.“ Dringend gebraucht werden Pumpen, Lebensmittel, sauberes Wasser, Zelte und Babynahrung.
Besonders leiden die Menschen im Westen und Südwesten Rumäniens: In den Ortschaften Caras Severin und Timis wurden durch das Wasser über 2.000 Häuser zerstört, rund 3.500 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Seit elf Tagen steigen die Wasserstände der Flüsse Bega und Timis beständig, weitere Überflutungen drohen. Im Osten Serbien-Montenegros ertranken zwei Menschen, über 800 Häuser wurden allein im Dorf Jasa Tomic zerstört. In den westlichen Regionen Georgiens Svaneti, Imereti und Racha-Lechkhumi sind nach bisherigen Angaben rund 100 Familien betroffen. Das DRK schickt einen Experten nach Georgien, um den Wiederaufbau zerstörter Wohnhäuser, Schulen und Krankenstationen zu planen und steht in ständigem Kontakt mit den Schwestergesellschaften in Bukarest, Belgrad und Tiflis.
Das DRK bittet um Unterstützung für die Flutopfer in Osteuropa:
Deutsches Rotes Kreuz
Kontonummer: 41 41 41
Bankleitzahl: 370 205 00
Bank für Sozialwirtschaft,
Stichwort: Hochwasser Osteuropa, Online-Spenden: www.DRK.de
DRK
www.DRK.de
Lübbo Roewer
Roya Rönck
DRK-Homepage: http://www.drk.de
Berlin, 29. April 2005
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