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Die weibliche Genitalverstümmelung, von der weltweit mehr als 150 Millionen Frauen und Mädchen betroffen sind, wird zunehmend öffentlich diskutiert. Dieser Debatte steht jedoch vielerorts noch immer eine große Tabuisierung und Unwissenheit entgegen.
AutorInnen aus zehn Ländern berichten im vorliegenden Buch von der Aufklärungsarbeit gegen die Praktik in Afrika bis hin zur Beratung von MigrantInnen in Deutschland, eröffnen einen Blick auf die Asylproblematik in unserem Land, aber auch auf den strafrechtlichen Umgang mit genitaler Verstümmelung in Afrika und Europa. Die 25 Artikel bieten den LeserInnen darüber hinaus Hintergrundinformationen zu diesem komplexen Thema und fördern ein Spektrum an Sichtweisen zu Tage. |
Mit diesem breiten Ansatz möchte die Publikation dazu beitragen, das Schweigen über die weibliche Genitalverstümmelung weiter zu brechen und einer oft sensationslüsternen Medienberichterstattung eine kompetente und sensible Information entgegensetzen
»Weibliche Genitalverstümmelung. Eine fundamentale Menschenrechtsverletzung [...] ist womöglich das beste Buch des Jahres über Frauenmenschenrechte.« (Nora Niron 1999 in Freitag über das erste TERRE DES FEMMES-Buch zum Thema, das im selben Jahr erschien.)
»Parteiisch und sensibel.« (Heike Koehn 1999 in der überblick über den Vorläufer des Buches.)
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TERRE DES FEMMES e. V. ist eine gemeinnützige Menschenrechtsorganisation, die für ein selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen weltweit eintritt. Ziel ist ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Geschlechterverhältnis. Der Verein engagiert sich mittels Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für verfolgte und von Diskriminierungen betroffene Mädchen und Frauen ungeachtet ihrer konfessionellen, politischen, ethnischen und nationalen Zugehörigkeit. Darüber hinaus fördert die Organisation einzelne Projekte von Frauen und leistet Einzelfallhilfe in Notsituationen.
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